Montag, 17. Mai 2010
Der deutsche George Clooney
Zumindest ist Florian David Fitz jung, gutaussehend, und er schaffte über eine Arztserie den Absprung auf die große Kinoleinwand, wo er sich aktuell dazu aufmacht, hinter Matze Schweighöfer der größte deutsche Shooting Star des Jahres zu werden. Schon über 400.000 Zuschauer hat seine Tourette-Dramödie "Vincent will Meer" inzwischen gesammelt. Knapp einen Monat befindet sich der Sleeper-Hit in den Kinocharts. Und es scheint, als würde er jetzt gerade erst loslegen. Am vierten Wochenende erreicht der Film mit 95k Zuschauern sein bisher größtes Publikum. Platz 28 der Jahrescharts und kein Ende in Sicht.

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Freitag, 7. Mai 2010
"Vincent will Meer"-Ticker für 3. Wochenende
Gesamt-Boxoffice (nach 2 Wochen): 167.791 Zuschauer
Sonntag: III. D. Trend InsideKino - Es wurde nicht der ganz große Durchbruch. Mit 75k Zuschauern, auf Platz vier der Kinocharts, schon so einige Hollywoodfilme abgehängt habend, nur in Schach gehalten von Iron Man und Nicholas Sparks, ist es trotzdem eine richtig tolle Erfolgsgeschichte geworden, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Samstag: II. D-Trend InsideKino - Wenn "Iron Man 2" nicht einmal mehr auf 400k Zuschauer geschätzt werden kann, ist was faul im Staate Dänemark. Und so geht es auch ein Stück weit für "Vincent will Meer" nach unten (75k). Ich habe mir mal den großen Spaß gemacht, bei Boxofficemojo nachzuschauen, wann es das letzte Mal einen deutschen Film gab, der an den ersten beiden Wochenenden nach Kinostart hinzugewinnen konnte. Über sechs Jahre ist das her: 2003 schafften es dafür gleich drei, nämlich "Goodbye Lenin", "Luther" und "Rosenstraße".

Freitag: I. D-Trend InsideKino - Gute 80.000 Zuschauer, Mark G.: "Steigerung zeichnet sich ab." Nach FAZ und Artechock legt auch die Bild-Zeitung einen Artikel zum Überraschungserfolg nach, nämlich ein extrem redundantes Interview, das die Absicht, nach dem Single-Status von Florian David Fitz zu fragen, mit zahlreichen Tic-Fragen zu verschleiern versucht.

Links: - InsideKino, - Bild

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Donnerstag, 6. Mai 2010
Artechock bespricht "Vincent will Meer" drei Wochen nach Kinostart
Wie wenig das deutsche Feuilleton auf den Erfolg von "Vincent will Meer" vorbereitet war, zeigt sich nicht nur am vor kurzem verlinkten FAZ-Artikel, sondern auch an der Praxis, dass Rüdiger Suchslands Online-Heimat Artechock zu diesem Wochenende keine Kritiken zu "Iron Man 2" oder "Das Leuchten der Stille" veröffentlicht und lieber Süddeutsche-Journalistin Doris Kuhn über besagten "Vincent will Meer" schreiben lässt. Und sie schreibt so, als wäre Florian David Fitz' Sleeper-Hit gerade erst in den Kinos angelaufen, was er in der Wahrnehmung von vielen wohl auch tatsächlich erst ist. Das Wetter spielt jedenfalls mit: Es wird ein verregnetes Wochenende werden. Und das ist bekanntlich das beste Kinowetter, zumindest für die Kinobetreiber.

Link: - Artechock

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Mittwoch, 5. Mai 2010
Branchendienst InsideKino erwartet Meer
Der oberste Chartsanalyst und Chef von InsideKino, Mark G., schätzt das dritte Wochenende von "Vincent will Meer" auf 90.000 Zuschauer. Das wäre noch mal ein sehr starkes Plus von 20 Prozent und die Pole Position abseits eventuell einschlagender Neustarts ("Iron Man 2", "Das Leuchten der Stille"). Wie gesagt, es ist nur ein Tipp, aber von jemandem, der erstens deutschen Zuschauererfolgen sehr skeptisch gegenübersteht und der zweitens ziemlich viel Ahnung hat, wenn es darum geht, faktenorientiert die genauen Zuschauerentwicklungen der kommenden Wochen zu berechnen. Freitagmittag wissen wir schon genaueres: Dann erscheint der erste D-Trend des Branchendienstes. Das Kopienkontingent wurde jedenfalls in den letzten Wochen von gut 150 auf knapp 200 Stück heraufgesetzt.

Link: - InsideKino

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Dienstag, 4. Mai 2010
Die FAZ will Meer
Die Dramödie "Vincent will Meer" ist bisher wirklich ein schöner kleiner Achtungserfolg, mit dem nur wenige gerechnet haben. Was aber der FAZ-Journalist Stefan Locke daraus machen will, geht dann doch ein Stückchen zu weit. Für ihn sei Florian David Fitz' Roadmovie gleich der erfolgreichste deutsche Film des Jahres. Angeblich habe "Vincent will Meer" dieses Wochenende die versammelte Hollywoodkonkurrenz auf die Plätze verwiesen und es sich auf Platz zwei der Kinocharts, hinter "Kampf der Titanen", gemütlich gemacht. Ja klar, würde da Schwester S. sagen. Die deutschen Kinocharts führt aktuell die Nicholas Sparks-Verfilmung "Mit dir an meiner Seite" an. Nicht zu verwechseln mit "Das Leuchten der Stille", der kommenden Nicholas Sparks-Verfilmung, die möglicherweise dieses Wochenende auf Platz eins landen wird. Gut, man könnte ein Auge zudrücken, weil "Kampf der Titanen" zumindest unter den Branchenfreaks dank des größeren Umsatzes inoffiziell ganz oben geführt wird, aber dann stünden immer noch drei weitere Hollywoodproduktion vor "Vincent will Meer".

Ich will den sehr netten Erfolg nicht kleiner reden, als er tatsächlich ist, möglicherweise meinte Stefan Locke auch eher die Platzierung, die der Film an den kommenden Wochenenden anpeilen wird, was ihm zu wünschen wäre. Jedoch zu behaupten, ein überraschend gut laufender Sleeper wie "Vincent will Meer" wäre mit noch nicht einmal 200.000 Besuchern der erfolgreichste deutsche Film 2010, würde selbst den größten Skeptikern der hiesigen Filmindustrie nicht gerecht werden. Schweighöfers "Friendship!" war ein echter Smash-Hit, die Kinderfilme "Vorstadtkrokodile 2", "Teufelskicker" und "Rock It" schöne Erfolge, der Bushido-Film "Zeiten ändern dich" eine hammermäßiger Flop, der aber immerhin eine halbe Million Besucher fand und "Die Friseuse" ein richtig netter Arthouse-Sleeper. Eigentlich will ich auch nur sagen: Ich hab' den Dicksten!

Link: - FAZ

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Sonntag, 2. Mai 2010
"Vincent will Meer" sleepert
Letztes Wochenende den Comic-Hype "Kick-Ass" in die Schranken verwiesen und Platz drei der Kinocharts gesichert, dieses Wochenende von 50k auf 75k Zuschauer gesteigert - Für die Constantin-Dramödie "Vincent will Meer" von und mit Florian David Fitz läuft es angesichts des ängstlich kalkulierten Kopienkontingents und der wahnsinnigen Temperaturen der letzten Zeit erstaunlich gut. Wann sich das letzte Mal ein deutscher Film am zweiten Wochenende noch steigern konnte, muss länger her sein. Selbst Zuschauererfolge wie "Friendship!", "Die Friseuse" oder "Soul Kitchen" packten das nämlich nicht.

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Montag, 12. April 2010
Constantins deutsche Hoffnungsträger
Ich weiß noch nicht, wie die dazugehörigen Filme sind, aber die Poster gefallen mir ausgesprochen gut. Das "Doctor's Diary"-Sternchen Florian David Fitz könnte bestens auf den erfolgreich breit gewalzten Road Trip-Spuren von Matthias Schweighöfers Smash-Hit "Friendship!" wandern: Griffige Prämisse trifft attraktiven jungen Hauptdarsteller, ein bisschen Herzschmerz und Humor, was der gute "Vincent will Meer"-Trailer bereits zu vermitteln versteht. Und das mehr oder weniger geschickt an Indiana Jones erinnernde "Tiger-Team" erfüllt wiederum alle Voraussetzungen, es mit den Teufelskickern (tolles fünftes We) und Vorstadtkrokodilen dieser Welt aufzunehmen.

Links: - Vincent will Meer, - Tiger-Team

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Sonntag, 7. März 2010
Trailerschau: "Vincent will meer", "Tiger-Team", "Jud Süß"
VINCENT WILL MEHR

Ist das "Garden State"? Nein, das ist ein Constantin-Film. Genauer genommen eine Tragikkomödie um einen jungen Mann mit Tourette-Syndrom, der die Asche seiner verstorbenen Mutter, wie versprochen, ins Meer streuen will. Sieht alles wie die Kopie einer Kopie einer Kopie eines amerikanischen Road Trips aus. Sieht aber auch kompetent gemacht aus und hat vor allem Karoline Herfurth zu bieten, auf deren "Wir sind die Nacht"-Vampirauftritt ich mich ziemlich freue. Die Chartsjunkies von InsideKino waren ganz aus dem Häuschen, als sie den Trailer auf der Münchner Tradeshow präsentiert bekamen und großes Boxoffice-Potential entdeckt zu haben glaubten.

TIGER-TEAM - DER BERG DER 1000 DRACHEN

Nach dem doch eher am Boxoffice enttäuschenden "Hier kommt Lola" ist das "Tiger-Team" die nächste Kinderfilm-Produktion der Constantin, die mich aus vielerlei Gründen besonders anspricht: Ich mag erst einmal den Titel. Das könnte auch ein Kung Fu-Film mit Alexander Fu Sheng oder ein Fantasy-Horror wie "Chinese Ghost Story" sein. Dann erinnert mich die ganze Unternehmung, besonders, dass wirklich in China mit einheimischen Darstellern gedreht wurde, sehr an die Hongkong-Abenteuerfilme, die Wolf C. Hartwig in den 1960er und 1970er-Jahren mit Blacky Fuchsberger und Horst Frank am Fließband rauskloppte. Dann habe ich sowieso einen Fimmel für deutsche Kinder- und Jugendfilme entwickelt, weil das das einzige konstant erfolgreiche Genre ist, das die einheimische Filmindustrie zu bieten hat. Und Iris Berben als wilde Furie und Gangsterboss scheint auch ein echtes Highlight zu werden.

JUD SÜSS - FILM OHNE GEWISSEN

Stanley Kubrick plante ja mal eine Zeit lang, ein Biopic über den "Jud Süß"-Regisseur Veit Harlan zu drehen, ließ es dann aber bleiben. Das Sujet ist also ultraspannend. Ob Oskar Roehler der richtige Mann dafür ist, muss sich zeigen. Seine Vision der Geschichte finde ich jedenfalls spannender als wenn Eichinger, Edel oder Aust ihre Finger im Spiel gehabt hätten. Ich will vor allem Tobias Moretti als Ferdinand Marian sehen. Meiner Meinung nach gibt es kein beeindruckenderes Hitler-Porträt auf Film als das seinige in "Speer und er". Und wenn schon alles über Moritz Bleibtreus Goebbels-Interpretation spricht, möchte ich doch sehen, ob er Sylvester Groth das Wasser reichen kann.

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