Samstag, 4. Februar 2012
R.I.P. Saint Jack
Links: - Peter Bogdanovich, - Tim Lucas

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Donnerstag, 4. August 2011
Once Upon a Time ...
Als ich anfing, auf der Internetseite kino.de Beiträge zu schreiben, hatte ich keine wirkliche Ahnung von Filmen. Ungefähr ein Jahrzehnt später haben sich die Eigentümer der Seite dazu aufgeschwungen, diese zehn langen, unendlich lehrreichen, unterhaltsamen und einfach persönlich wichtigen Jahre per Knopfdruck zu löschen. Ja, einfach so. Ohne Warnung und Sicherungsmöglichkeit. Der riesige Knoten der Cinephilie ist zerschnitten, die letzten Beziehungen sind gekappt. Das hat natürlich auch etwas Befreiendes. Und natürlich siechte das Forum seit zu vielen Jahren nur noch vor sich hin. Es war ein hoffnungsloser Fall geworden. Auch durch Maßnahmen der Redaktion gefördert. Trotzdem halte ich diesen aller letzten Schritt der Betreiber aus höchstpersönlichen und von mir aus auch egoistischen Gründen für zutiefst unmoralisch. Ein Jahrzehnt absurdester, smartester und sympathischster Gedanken wurde da grundlos für immer verschüttet. Stattdessen kann man jetzt nur noch posten, wenn man bei Facebook angemeldet ist. Man sammelt sich wieder unter den Filmen: ahnungs- und auch wortlos. Hauptsache den Werbekunden gefällt das neue Profil und die endgeile Vernetzung. Nein, Leute, ich bin raus! R.I.P. kino.de!

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Donnerstag, 12. Mai 2011
R.I.P. Michael Althen
"Irgendwann wird es wirklich dunkel, und dann betrittst du jene Welt, die von Anfang an auf dich gewartet zu haben scheint." (Michael Althen, Warte bis es dunkel ist)
Als 1982 in kurzer Zeit Romy Schneider und Rainer Werner Fassbinder starben, muss es ähnlich gewesen sein. Da starben nicht nur zwei Koryphäen des deutschen Films, es starb gleich ein Großteil des deutschen Films mit. Letztes Jahr schrieb der Filmkritiker Michael Althen noch einen der schönsten Nachrufe auf Produzentenlegende Bernd Eichinger. Dieses Jahr müssen andere in die Bresche springen. Die allerletzte Anekdote zur britischen Kritikerlegende Robin Wood, dessen Bücher ich abgöttisch verehre, hat mich immer sehr angerührt: Auf seinem Sterbebett soll Wood, sozusagen als letzter Wille, seinem Partner noch mal die wichtigsten Lieblingsfilme in die Hand diktiert haben.

Michael Althens 22 Lieblingsfilme der 00er-Jahre:

9 SONGS, ANCHORMAN, BIRTH, BUNGALOW, CACHÉ, CHILDREN OF MEN, FIVE OBSTRUCTIONS, ELEPHANT, HIERANKL, HOUSE OF SAND AND FOG, INSIDE MAN, L'INTRUS, KILL BILL: VOL. 1, KING KONG, KISS KISS BANG BANG, LET THE RIGHT ONE IN, LEMMING, LOVE ACTUALLY, MILLION DOLLAR BABY, THE DIVING BELL AND THE BUTTERFLY, THE THREE BURIALS OF MELQUIADES ESTRADA, TIMECODE

Links: - FAZ, - Claudius Seidl, - Tobias Kniebe, - Rudolf Thome

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Donnerstag, 27. Januar 2011
"Aber er war doch schon ein Leopard"
* Michael Althen
* Dieter Kosslick
* Rüdiger Suchsland
* Rudolf Thome
* Nils Bokelberg
* Steven Spielberg
* Heinz Strunk
* Molotto & Heinz Klett

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Dienstag, 4. Mai 2010
R.I.P. Sexploitation-Gott Joseph W. Sarno
Eine echte Binsenweisheit: Im Grunde genommen sterben wir alle irgendwann. Also warum dann einen Aufstand machen. Und Joseph W. Sarno wird mit seinen 89 Jahren ein mehr oder weniger erfülltes Leben gehabt haben. Aber es ist schon irgendwie bizarr und auffällig, wie viele Filmemacher ich gerade erst oder vor ein paar Jahren entdecke, die dann im Anschluss bereitwillig den Löffel abgeben. So kommt man sich fast vor wie der übereifrige Sargmacher aus "Für eine Handvoll Dollar". Aus der Ferne faszinierte mich übrigens schon länger die wilde und umfangreiche Filmografie dieser Sexploitation-Größe, die Ende der 1960er-Jahre einen interessanten Bruch erfuhr, als der gebürtige New Yorker nach Stockholm rübermachte und den schwedischen Erotikfilm vorantrieb. Über German Sexploitation-Star Ulrike Butz fand ich zu seinem "Fluch der schwarzen Schwestern", der mich so abturnte, dass ich länger die Finger von weiteren Versuchen ließ, bis der Kultursender Arte vor kurzem, in seiner Trash-Schiene, die Filmperle "Katja - Alle brauchen Liebe" wieder ausgrub und mir so vor die Nase setzte.

Link: - New York Times (via Ty Burr)

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Donnerstag, 25. März 2010
R.I.P. Robert Culp
Und er schrieb auch Geniales über "The Wild Bunch" ...

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Montag, 16. November 2009
R.I.P. Edward Woodward
Edgar Wright hat eine würdige Hommage in seinem Blog verfasst. Sehr lesenswert!

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Freitag, 7. August 2009
Regisseur John Hughes soll an Herzinfarkt gestorben sein
Leichenfledderei ist nicht meine Sache, und ich hasse eigentlich diese R.I.P.-Nachrichtenkultur, die gerade anhand von Michael Jackson in neue, schwindelerregende Sphären getrieben wurde, aber John Hughes bedeutet mir nun mal eine Menge. Und ich konnte es erst gar nicht glauben, als Nikki Finke vor einigen Minuten die Nachricht rausge-schickt hat. Ich hielt es zuerst für eine Verwechslung oder Falsch-Meldung. Immerhin hatte der Komödien- und Teenie-Gott der Achtziger vor kurzem noch die Drehbuchidee zu "Drillbit Taylor" geliefert gehabt. Und Finke schrieb auch nicht mehr als: "R.I.P. John Hughes". Dazu ist Twitter seit einigen Stunden down. Die Bild meinte etwas von Hackerangriff. Will hier keine Show veranstalten, nur schreiben, dass mich das ehrlich schockt.

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